Wir sind eine Gruppe von Eltern, die sich  der Behinderung der nun jungen Erwachsenen im täglichen Miteinander stellt.
Dies ist eine Herausforderung, die weit über das normale Maß hinausgeht. 
Nicht wenige Eltern  kommen dabei emotional und  körperlich an ihre Grenzen. 
Aus dem großen Bedürfnis heraus, Hilfe und Unterstützung  zu erfahren, hat  sich eine Selbsthilfegruppe entwickelt, die den Eltern Raum gibt. FASD im Jugendalter der Übergang zum Erwachsen werden, ist eine besondere Hürde  mit ganz neuen Ereignissen und Herausforderungen. Eigenständigkeit, Ausbildung, Wohnen, Beziehung.
Unsere SHG informiert, sie stärkt, sie stützt und sie bietet Raum für einen guten und auch gelösten Austausch. Dies macht die Gruppe aus und ist auch ein Stützpfeiler dieser Gruppe

Angefangen hat es bei vielen mit einer ziemlich späten Diagnose. Dem vorangegangen sind oft eine lange Suche nach den Gründen der Auffälligkeiten der Kinder, dem häufigen Schulversagen, den vielen Schulwechseln, dem Ausgeschlossen werden, den wenigen oder gar keinen Freunden, dem vielen Vergessen, dem motorischen ungeschickt sein , dem unstrukturiert sein,  der Entwicklungsverzögerung, und der auffallend schwierigen Phase beim Übertritt in die Pubertät. Oft laufen dies Kinder und jungen Menschen unter der Diagnose ADHS. Als Eltern wird man häufig mit dem Satz  konfrontiert " Ihr habt ihr/ihm zu viel durchgehen lassen"   Viele Maßnahmen die im Vorfeld der Diagnose gelaufen sind, wie Ergotherapie, Spieltherapie, Fördermaßnahmen in Kita und Schule, haben wenn überhaupt nur leidlich Erfolg. Die Kinder und Eltern stehen unter permanenten Druck und Belastung. Besonders die betroffenen Kinder leiden unter der ständigen Überforderungen, die oft unwissentlich an sie gestellt werden. Dies ändert sich erst mit der richtigen Diagnose. Sie ist ein Schock. Das Verständnis für den Betroffenen ändert sich jedoch schlagartig und das entlastet letztendlich das Kind/den Jugendlichen und die Eltern.